Europaschule

Das Leitbild der Hessischen Europaschulen

"Lernen für Europa" ist in der Bundesrepublik im Zuge der europäischen Einigung seit Mitte der siebziger Jahre ein Thema. 1990 fasste die Kultusministerkonferenz den Beschluss, die europäische Dimension im Unterricht einzuführen. Daraufhin sind in den Bundesländern mehrere Modellversuche gestartet worden. Seit 1992 haben sich 32 Europaschulen mit ganz unterschiedlichem Profil entwickelt. Das Goethe-Gymnasium ist seit dem Jahr 2000 Hessische Europaschule.

Die Europaschule fördert interkulturelle Lernprozesse, die es Heranwachsenden ermöglichen, eine eigene Identität zu finden und in der Begegnung mit anderen Kulturen Toleranz zu entwickeln. Sie gestaltet offene Räume, in denen Fremdes kennen gelernt und erlebt wird; offene Räume, in denen sich Sprachenvielfalt und Kenntnisse über andere Kulturen mit sozialem Lernen zu interkultureller Kompetenz entwickelt.

Europa-Team 2018
Das Europa-Team: Ulrike Heitkämper, Klaus Holl, Tina Limp, Florian Schreiber, Franz-Anton Schäfer

Die Europaschule arbeitet – im Miteinander aller Schulformen – am ständigen Prozess der Schulentwicklung, in dem Methodenlernen und Evaluation integrale Bestandteile darstellen, und nimmt somit ihre Rolle als aktiver Partner in einer sich wandelnden Gesellschaft verantwortlich wahr. Die vier Projektbereiche Europäische Dimension und Interkulturelles Lernen, Methodenlernen und Unterrichtsentwicklung, Schulmanagement und Qualitätssicherung, Know-How-Transfer werden in regelmäßigen Abständen überprüft und weiterentwickelt.

Das Goethe-Gymnasium - eine Hessische Europaschule

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Artikel rund um die Europaschule:

Griechische Helden, 3D-Drucker und Roboter

Goethe-Schüler experimentieren mit neuen Technologien in Karditsa

GGB-Karditsa„Hier sieht man die Teilnehmer des Projekttreffens in Karditsa“, beginnt Thomas Jurisch seine Präsentation, mit der er am Goethe-Gymnasium die Ergebnisse des europäischen Projekttreffens zum Thema „Neue Technologien im Klassenzimmer“ vorstellt. Zehn Schülerinnen und Schüler des Goethe hatten daran während der Herbstferien in Griechenland teilgenommen. Koordiniert wird das Erasmus+-Projekt von Heinz Löffler, der den Goethis damit - nach Italien und Estland - nun zum dritten Mal Möglichkeit eröffnet hat, Erfahrungen im Umgang mit neuen Medien im Ausland zu machen. Ein Angebot, das begeisterten Anklang findet.

Neben den jungen Bensheimern waren wie bereits zuvor Gruppen aus Estland, Griechenland, Italien und der Türkei beteiligt. Thematisch stand das schülernahe Aufbereiten und Präsentieren von literarischen Unterrichtsinhalten im Mittelpunkt. Dazu hatten alle im Vorfeld Präsentationen und Quizspiele zu griechischen Sagengestalten und landestypischen literarischen Helden vorbereitet.

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Laufen für Europa

Goethe-Schüler setzen beim Frankfurt Marathon ein Zeichen

GGB-Marathon-2Der jährliche Frankfurt Marathon bot am letzten Oktober-Wochenende für Hunderte von hessischen Jugendlichen eine eindrucksvolle Bühne, um ihr Engagement für ein vereintes Europa zu demonstrieren: Die Veranstalter hatten zum 1. European Youth Marathon aufgerufen, bei dem ein Zehntel der Marathonstrecke unter dem Motto "Run to save Europe" zurückzulegen war. Es sollte gezeigt werden, dass die Jugend nicht desinteressiert und untätig gegenüber Europa ist, sondern ihr im Gegenteil dessen Erhalt am Herzen liegt, denn es ist ihre Zukunft, die es zu gestalten gilt.

Für eine 24-köpfige, sportlich ambitionierte Schülergruppe des Goethe-Gymnasiums war es selbstverständlich, ihre Europaschule unter dem obigen Motto zu repräsentieren. Um 11 Uhr wurde das ca. 500 Jugendliche starke Läuferfeld auf die Original-Marathonteilstrecke geschickt.

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Auszeichnung Teilnahme am Festakt „25 Jahre Hessische Europaschule“ in Wiesbaden

Erster Preis für die Video-AG des „Goethe“

25 Jahre Hessische Europaschule: Um dieses Jubiläum gebührend zu begehen, lud der hessische Kultusminister Professor Alexander Lorz zu einem Festakt ins Landesmuseum Wiesbaden ein. Geladen waren alle 34 Europaschulen Hessens und das zertifizierte Europa-Studienseminar Gießen, die in einem faszinierend vielseitigen Programm den Facettenreichtum der Ideen und Profile der einzelnen hessischen Europaschulen widerspiegelten. Mit dabei waren auch Vertreter des Bensheimer Goethe-Gymnasiums.

Mit viel Freude und Schwung eröffneten die Grundschulkinder der Blücherschule Wiesbaden musikalisch die Veranstaltung und zeigten, dass europäisches Engagement schon bei den ganz Kleinen beginnt. Europa-Begeisterung mit ernsterem Unterton herrschte, als Emma Kiss und Tamás Svajda vom Goethe-Gymnasium (Klasse 8) gemeinsam mit Schülern vom Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim dem Kultusminister eine Schatzkiste gefüllt mit europäischen Werten aushändigten.

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Goethe-Schüler bei Europa-Wettbewerben spitze

Bei Wettbewerben rund um Europa haben die Schüler des Goethe-Gymnasiums hervorragende Ergebnisse erzielt. Beim 65. Europäischen Wettbewerb 2018 zum Thema „Denk mal - worauf baut Europa?“ wurden allein vier Bundespreise und fünf Landespreise gewonnen; insgesamt 1.276 Schulen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Für den 65. Europäischen Wettbewerb hatten sich Schülerinnen und Schüler aus den Kunst-Kursen von Gregor Mayer mit den Themen „Vergiss mein nicht – Orte erzählen Geschichte“ (Klasse 8) und „Vom Hofmaler zum Selfie – Selbstdarstellung in Vergangenheit und Gegenwart“ (Oberstufe) beschäftigt.

Preise auf Bundesebene wurden Maren Renn, Renée Weisbach, Mara Sophie Junghans und Hannah Lena Bohrer zuerkannt. Die Oberstufenschülerinnen waren bereits zu einer Siegerehrung in den Hessischen Landtag eingeladen. Landespreise holten Elina Winczy, Tonia Horn, Lukas Fertig, Shawn Jäger und Rosa Lachnit, Anerkennungspreise gingen an Maya Lapp, Miriam Bekele, Lennart Sieg, Leonie Krapoth und Ronya Grunwitz.

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Goethe-Schüler in der Emilia-Romagna

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Es waren drei neue Akzente, welche die diesjährige Fahrt der Goethe-Schüler nach Brisighella, der Partnerstadt Zwingenbergs, von den Begegnungen in den vergangenen Jahren unterschieden und die ihr zugleich neue Perspektiven eröffneten. An der Fahrt 2017 vom 30. Sep. bis 5. Okt. nahmen ältere Schüler teil als in den Jahren zuvor, die Unternehmung unter der Leitung von Martina Limp und Ute Ritter war deshalb stärker thematisch orientiert. Kunst, Sport und Geschichte waren die Schwerpunkte, die bleibende Eindrücke bei allen Teilnehmern hinterließen.

Den Auftakt bildete die Besichtigung der Mosaiken von Ravenna, die Kirchen San Vitale und Sant’Apollinare  Nuovo und das Grabmal der Galla Placidia, der zu ihrer Zeit mächtigsten Frau des Weströmischen Reiches.

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